Wasser marsch

Noch bevor die ersten Hochbeete aufgestellt wurden, beschäftigte uns eine ganz praktische Frage: Wie kommen wir eigentlich an Wasser? Schließlich brauchen nicht nur die späteren Pflanzen regelmäßig Wasser – auch für die Tierwelt soll der Garten einmal eine wichtige Trinkquelle werden.

Die Lösung lag in einem Hydranten, der sich rund 120 Meter von unserer Gartenfläche entfernt befindet. Also machten wir uns daran, die Idee in die Praxis umzusetzen. Mit einem entsprechend langen Schlauch testeten wir, ob sich die Strecke überhaupt überwinden lässt und ob eine Wasserversorgung des Gartens auf diesem Weg möglich ist.

Zu unserer Freude funktionierte der Test wie geplant. Damit war ein wichtiger Grundstein für die weitere Entwicklung unseres Gemeinschaftsgartens gelegt. Nun wussten wir, dass wir die Fläche künftig zuverlässig mit Wasser versorgen können. Der passende Wassertank sollte zwar erst einige Zeit später aufgestellt werden – doch die wichtigste Voraussetzung dafür war nun geschaffen.

Mit jedem gelösten Problem wächst unser Gemeinschaftsgarten ein Stück weiter. Manchmal sind es gerade diese kleinen, unscheinbaren Schritte, die später den entscheidenden Unterschied machen.