Die Nachbarschaft frühstückt zusammen
Eigentlich ist es nur ein Frühstück. Es gibt Brot und Brötchen, Käse, Marmelade, veganen Aufschnitt, Kaffee, Tee und vieles mehr. Dazu kommt, was Menschen aus der Nachbarschaft mitbringen und mit allen teilen möchten.
Aber wenn sich einmal im Monat die Türen zum Gemeindesaal der Martin-Luther-King-Gemeinde öffnen, passiert eben doch ein bisschen mehr.
Menschen setzen sich nebeneinander, die sich vorher vielleicht noch nie begegnet sind. Aus einem „Ist hier noch frei?“ wird ein erstes Gespräch. Man reicht sich den Brotkorb, schenkt dem Gegenüber Kaffee ein, erzählt vom Alltag und erfährt nebenbei, was es Neues in der Nachbarschaft gibt.
Andere schauen am Verschenketisch vorbei, entdecken dort etwas Schönes oder bringen selbst Dinge mit, die sie weitergeben möchten. Und was am Ende vom Frühstück übrig bleibt, darf ebenfalls mitgenommen werden.
Alles ist kostenlos. Niemand muss etwas mitbringen. Wer etwas teilen kann und möchte, teilt – Lebensmittel, Dinge, Wissen, ein Gespräch oder einfach ein bisschen Zeit.
Vielleicht ist genau das das Besondere an unserem Frühstück: Wir kommen wegen Kaffee und Brötchen zusammen – und gehen mit ein bisschen mehr Nachbarschaft wieder nach Hause.
