Ein Dankeschön für unsere Müllengel

Unsere Gropiusstädter Müllengel werden immer mehr – und das fällt inzwischen auch anderen auf. Wieder war ein großes Team in der Nachbarschaft unterwegs, sammelte Müll und sorgte gemeinsam dafür, dass ein weiteres Stück Gropiusstadt ein bisschen sauberer wurde. Besonders schön: Auch diesmal waren wieder einige neue Gesichter dabei.

Nach getaner Arbeit wartete im Gemeinschaftsgarten eine ziemlich leckere Überraschung. Jutta Weißbecker von der Gropiusstädter Bewohnerinnen-Vertretung (GBV) hatte die Müllengel zu einer großen Runde Pizza eingeladen. Sie kennt ehrenamtliches Engagement in der Gropiusstadt seit vielen Jahren und war von 1995 bis 2006 selbst Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Weil sie die Arbeit der Müllengel sehr schätzt, wollte sie dem Team auf diese Weise einfach einmal Danke sagen.

Und so wurde nach dem Müllsammeln im Garten gemeinsam gegessen, erzählt und gelacht. Die Stimmung war bestens. Vielleicht liegt genau darin ein Teil des Erfolgs der Müllengel: Natürlich wissen alle, wie wichtig die Arbeit für den Kiez ist. Aber gemeinsam loszuziehen, etwas sichtbar zu verändern und dabei mit anderen Menschen eine gute Zeit zu verbringen, fühlt sich eben erstaunlich wenig nach Arbeit an – und ziemlich stark nach guter Nachbarschaft.

Auch bei der Leitung steht eine Veränderung an. Jennifer Kusch, die die Gropiusstädter Müllengel ins Leben gerufen, aufgebaut und immer größer gemacht hat, wird das Angebot in neue Hände übergeben. Sie selbst möchte künftig wieder stärker neue Ideen und Projekte anstoßen. Wir sind gespannt, was daraus entstehen wird.

Vielen Dank, Jutta, für die leckere Pizza – und natürlich ein großes Dankeschön an alle Müllengel!

Auf viele weitere Einsätze und darauf, dass unsere Gropiusstadt dabei nicht nur immer sauberer, sondern auch immer gemeinschaftlicher wird.