Der "Gropiusstadt Stammtisch" tagt im Gemeinschaftsgarten
Für seine 46. Sitzung wechselte der Gropiusstadt Stammtisch kurzerhand den Ort: Statt wie gewohnt im Gemeinschaftshaus traf sich die Runde diesmal in unserem Gemeinschaftsgarten. Der Weg dorthin war denkbar kurz – nur etwa vier Minuten zu Fuß – und doch fühlte sich das Treffen gleich ganz anders an.
Unter freiem Himmel wurde der Stammtisch sichtbarer und offener. Menschen aus der Nachbarschaft konnten sehen, dass hier nicht nur gegärtnert, sondern auch gesprochen, geplant und miteinander nachgedacht wird. Für die Gäste bot sich zudem eine gute Gelegenheit, mehr über die Entstehung des Gartens, die bisherigen Schritte und unsere weiteren Ideen zu erfahren.
Eine regelmäßige Teilnehmerin des Stammtischs engagiert sich außerdem in der Gartengruppe von „Käthes Garten“ im Käthe-Dorsch-Ring. Daraus entstand der Wunsch, beide Gemeinschaftsgärten künftig stärker miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und gute Ideen ist bereits geplant.
Eine schöne Tradition gibt es beim Gropiusstadt Stammtisch schon seit vielen Jahren: Zum Abschluss erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer drei Kräuterpflanzen in kleinen Töpfen als Erinnerung an den gemeinsamen Nachmittag. Diesmal blieben Basilikum, Minze und Petersilie jedoch nicht in den Händen der Gäste. Stattdessen wurden die Pflanzen unserem Gemeinschaftsgarten gespendet und fanden dort gleich ein neues Zuhause. Ein schöneres Zeichen dafür, dass der Stammtisch an diesem Tag ein Stück Teil des Gartens geworden war, hätte es kaum geben können.
Der Nachmittag hat gezeigt, wie gut sich unser Gemeinschaftsgarten auch als Ort für andere nachbarschaftliche Formate eignet. Deshalb darf der Gropiusstadt Stammtisch sehr gerne wiederkommen.
