GGG: Eine Benjeshecke entsteht
Unser Gemeinschaftsgarten bekommt eine neue natürliche Begrenzung: Entlang des Weges entsteht eine Benjeshecke. Sie wird vom Träger von „Lebendige Gropiusstadt“, der Kubus gGmbH, errichtet und soll künftig auch optisch deutlicher machen, dass Gemeinschaftsgarten und Rosengarten zwei unterschiedliche Gärten mit unterschiedlichen Ansätzen sind. Wenn die Hecke fertiggestellt ist, wird zusätzlich ein kleines Tor den Eingang markieren.
Eine Benjeshecke besteht vor allem aus Ästen, Zweigen und anderem Gehölzschnitt, der locker zwischen Pfosten aufgeschichtet wird. Das vermeintliche „Abfallmaterial“ bekommt damit eine neue Aufgabe – ein Gedanke, der wunderbar zur Permakultur passt.
Gleichzeitig entsteht unmittelbar neuer Lebensraum: Das Totholz bietet unter anderem Insekten, Kleinsäugern und Vögeln Schutz. Und die Hecke darf sich mit der Zeit verändern. Durch Wind und Tiere gelangen Samen hinein, Pflanzen können sich ansiedeln und aus der zunächst aufgeschichteten Totholzhecke kann sich nach und nach eine lebendige Struktur entwickeln.
Genau das gefällt uns an der Idee: Wir bauen nicht einfach nur eine Abgrenzung. Wir schaffen einen Lebensraum und lassen anschließend auch die Natur ein Stück weit mitgestalten.
Wir sind gespannt, wie unsere Benjeshecke in einigen Jahren aussehen wird!
